Über die Hälfte der Multiple Sklerose-Erkrankten in Deutschland werden bis zur Rente mit 65 berufsunfähig

Schon ein geringer Behinderungsgrad kann bei MS zu einer vorzeitigen Berentung führen: Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Auswertung zur Berentung aus dem MS-Register der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e.V. Unter Hinzunahme des Behinderungsgrads (EDSS-Wert) zeigt sich, dass der Verbleib im Erwerbsleben mit dem Schweregrad der körperlichen Behinderung verbunden ist. https://www.dmsg.de/multiple-sklerose-news/ms-forschung/ueber-die-haelfte-der-multiple-sklerose-erkrankten-in-deutschland-werden-bis-zur-rente-mit-65-berufs/

Motto und Motiv gesucht: Ihre Ideen zum Welt-MS-Tag 2020 sind gefragt!

Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf: Ab sofort sucht der Bundesverband der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft nach einem Motto für den nächsten Welt-MS-Tag, der in 2020 wieder weltweit am 30. Mai stattfinden wird. Werden Sie aktiv! Das vorgegebene Rahmenthema ist so gewählt, dass bestimmt auch Sie bereits Erfahrungen dazu gesammelt haben und so in Ihre Ideen einbringen können.https://www.dmsg.de/multiple-sklerose-news/dmsg-aktuell/news-article/News/detail/motto-und-motiv-gesucht-ihre-ideen-zum-welt-ms-tag-2020-sind-gefragt/?no_cache=1&cHash=7b4d8ff3368730831652bf81119acf3e

Befragung zum Thema „Umgang mit Schüben bei Multipler Sklerose“

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und das Institut für Neuroimmunologie und Multiple Sklerose (INIMS) haben eine Online-Umfrage zum Thema: „Umgang mit Schüben bei MS“ entwickelt und rufen zur Teilnahme auf. Gesucht werden interessierte MS-Erkrankte, die in einer circa 30-minütigen Online-Umfrage vor allem zu der Frage wie ihr Umgang und Wissen zu Schüben bei MS ist, Auskunft geben. https://www.dmsg.de/multiple-sklerose-news/ms-forschung/aufruf-zur-teilnahme-befragung-zum-thema-umgang-mit-schueben-bei-multipler-sklerose/

Impfungen erhöhen Risiko für Multiple Sklerose nicht

Seit Jahren hält sich das Gerücht, dass Impfungen das Risiko für Multiple Sklerose (MS) erhöhen. Forscher konnten nun in einer groß angelegten Studie diesen Verdacht entkräften. Es zeigte sich, dass sich Personen, die später eine MS entwickelten, in den Jahren zuvor sogar seltener impfen ließen.https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/impfungen-erhoehen-risiko-fuer-multiple-sklerose-nicht-13772/

Schubförmige MS: Real-World-Daten unterstützen Therapieentscheidung

Die Auswahl der passenden Therapieoption bei schubförmig remittierender Multipler Sklerose (RRMS) erfolgt auf Basis einer Reihe praxisrelevanter Kriterien. So spielen neben dem zu erwartenden Therapieerfolg, Nebenwirkungen und Abbruchraten der individuelle Krankheitsverlauf sowie die Lebensplanung des Patienten in der Therapieentscheidung eine wichtige Rolle.http://www.emed-ms.de/index.php?id=533&backPID=433&tt_news=3196

Im Härtefall: Behandlung mit Siponimod schon vor der Zulassung in Europa möglich

Der Wirkstoff Siponimod (Handelsname: Maycent ®) ist in den USA bereits zur Behandlung der sekundär progredienten Form der Multiplen Sklerose zugelassen. In Deutschland kann der Wirkstoff in Ausnahmefällen ebenfalls schon jetzt eingesetzt werden. https://www.dmsg.de/multiple-sklerose-news/ms-therapien/im-haertefall-behandlung-mit-siponimod-schon-vor-der-zulassung-in-europa-moeglich/

Alemtuzumab: EMA beschränkt die Anwendung

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) empfiehlt, den Einsatz des Multiple-Sklerose-Mittels Alemtuzumab (Lemtrada®) deutlich einzuschränken. So solle der Anti-CD52-Antikörper nur noch einer ganz bestimmten Patientengruppe vorbehalten bleiben und in Krankenhäusern mit Intensivstationen verabreicht werden. https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ema-beschraenkt-die-anwendung/

Multiple Sklerose-Therapie: Reihe der Patientenhandbücher um Fingolimod und Glatirameracetat erweitert

Leicht verständliche und unabhängige Informationen über Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken der Wirkstoffe Fingolimod und Glatirameracetat haben der Bundesverband der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) und das Krankheitsbezogene Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) jetzt in zwei weiteren Patientenhandbüchern erstellt https://www.dmsg.de/multiple-sklerose-news/ms-therapien/multiple-sklerose-therapie-reihe-der-patientenhandbuecher-um-fingolimod-und-glatirameracetat-erweit/