Begleitung durch Gleichbetroffene basiert auf den Gedanken der „Selbstbestimmt-Leben-Bewegung“, die ursprünglich in den USA entstand. Dabei werden die durch eigenes Erleben im Umgang mit der chronischen Erkrankung gewonnenen Erfahrungen der Begleiter/innen als Ressource genutzt, um im Gespräch mit den Ratsuchenden diese zu ermutigen, ihr Leben trotz und mit MS selbstverantwortlich zu gestalten. Sie erhalten die gewünschten Informationen und erfahren durch das gelebte Beispiel der gleichbetroffenen Gesprächs-partner/innen unmittelbar, dass man trotz Behinderung ein erfülltes, selbstbestimmtes Leben führen kann.

Die Eigenbetroffenheit des Begleiters macht es sicher manchen Ratsuchenden leichter, Hemmschwellen zu überwinden, kann Nähe und Vertrauen schaffen und ermöglicht durch die Vorbildfunktion das „Lernen am Modell“ in Bezug auf den Umgang mit der Krankheit und den aus ihr resultierenden Problemen.
Nun könnte man einwenden, dass dies ja auch in den Selbsthilfegruppen möglich ist. Das stimmt natürlich, aber es gibt eben auch viele MS-Erkrankte, die sich scheuen, sich einer Gruppe anzuschließen.
So kann das Projekt neben den bewährten Unterstützungsangeboten des Landesver-bandes (Informationsveranstaltungen und Broschüren, Beratung durch die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen im Sozialdienst und Erfahrungsaustausch in den Selbsthilfegruppen) zu einer wertvollen Erweiterung unserer Angebotspalette werden und auch Menschen an-sprechen, die wir bisher nicht erreicht haben.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen werden für diese verantwortungsvolle Tätigkeit vom Landesverband geschult (drei Wochenendseminare) und nehmen regelmäßig an Super-vision und Fortbildungsveranstaltungen teil.

Wir sind die „TandeMS“ des DMSG-Landesverbandes RLP

Es ist geschafft! Mit viel Ideenreichtum wurde der Name „TandeMS“ erschaffen. Ein neuer Titel und ein neues Logo für ehrenamtliche MS-Betroffene im DMSG-Landesverband RLP, die für eine bestimmte Zeit andere MS-Erkrankte unterstützen und begleiten.

Wie kam es dazu? Die ehemaligen BbB´ler (Betroffene begleiten Betroffene) trafen sich am 15. Juni 2019 in der Geschäftsstelle in Mainz zu einem wertschätzenden Austausch. Unter der Moderation von Dieter Korfmann suchten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen neuen Namen für ihre Tätigkeit der Begleitung. Zahlreiche Ideen wurden schriftlich festgehalten, bis schließlich einstimmig der Begriff „TandeMS“ gewählt wurde: gemeinsam auf dem Weg sein, Balance finden, gleiche Richtung und Tempo.

 

Bereich Rheinhessen Hunsrück

Sabine Palmer, St. Goar
06741 / 9 62 94
(mo – fr v. 17.00 – 19.00 Uhr)

Irene Weiß, Oppenheim
06133 / 7 00 07
(werktags ab 13.00 Uhr)

Bereich Eifel / Mosel

Beate Martini-Endel, Monzelfeld
06531 / 76 38

Margot Lacaf, Mettendorf
06522 / 436

Bereich Pfalz

Angelika Geiger, Ludwigshafen
0621 / 55 19 91 (vormittags)

Claudia Köppl, Ludwigshafen
0621 / 59 28 36 64

Bereich Westerwald

Peter Jung, Hof/Ww
02661 / 61705 (nachmittags)

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