Empfehlungen zur Medikamenten-Umstellung von Daclizumab

Dieter Korfmann

Die Zulassung für das MS-Medikament Daclizumab (Handelsname Zinbryta®) wurde am 2. März 2018 von der Herstellerfirma zurückgenommen. Patienten dürfen nicht mehr mit diesem Arzneimittel behandelt werden. Dies erfordert ein rasches Reagieren beteiligter Ärzte und Patienten und erzeugt ein hohes Maß an Unsicherheit: Wie soll die Behandlung fortgesetzt werden und wie kann die Umstellung erfolgen? Gerade bei den Patienten, die zuletzt noch mit Daclizumab behandelt werden konnten, ist die Abwägung zwischen dem Risiko neu auftretender MS-Aktivität und unerwünschten Arzneimittelwirkungen infolge additiver Effekte verschiedener Therapien schwierig.

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MULTIPLE SKLEROSE-MEDIKAMENT DACLIZUMAB VOM MARKT GENOMMEN

Manuel Grimbach

Nachdem in mehreren Fällen schwere Nebenwirkungen aufgetreten sind, hat die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) ein Eilverfahren zur Überprüfung des Multiple Sklerose-Wirkstoffes Daclizumab, Handelsname Zinbryta®, eingeleitet. Der Hersteller kündigte an, das Medikament eigenverantwortlich weltweit vom Markt zu nehmen.

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Sicherheitshinweise zur Multiple Sklerose-Therapie mit Daclizumab: Die DMSG befürwortet eine engmaschige Überwachung

Manuel Grimbach

Die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG), Bundesverband e.V. rät allen mit Daclizumab, Handelsname Zinbryta®, behandelten MS-Patienten, sich vor der Fortführung der Therapie mit ihrem Neurologen bezüglich ihrer individuellen Sicherheit unter Zinbryta zu beraten. Die Europäische Zulassungsbehörde (EMA) hatte aus aktuellem Anlass neue Sicherheitshinweise zum Wirkstoff Daclizumab veröffentlicht.

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