MS: Schäden der Nervenzellfortsätze umkehrbar durch IL-4?

Dieter Korfmann

Bei der Autoimmunerkrankung MS kommt es zu Überreaktionen des Immunsystems. Infolgedessen werden gesunde Nervenzellen attackiert, was zu einer fortlaufenden Schädigung der Axone führt. Die Degeneration der Nervenzellfortsätze ist allerdings umkehrbar: Neurowissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz haben herausgefunden, dass Interleukin-4 in der Lage ist, die Schädigung des Axons umzukehren. Die Forscher gehen davon aus, dass die IL-4 Behandlung möglicherweise eine neue Strategie darstellt, um Neurodegeneration in der chronischen MS zu beheben.

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Göttinger Biologen entdecken wichtigen Faktor für Entwicklung der Blut-Hirn-Schranke

Dieter Korfmann

Das sogenannte Hunchback-Protein spielt offenbar eine zentrale Rolle bei der Entwicklung der Blut-Hirn-Schranke. Die Existenz dieses Proteins ist seit langem bekannt. Biologinnen und Biologen der Universität Göttingen konnten nun aber erstmals zeigen, dass der Verlust der Funktion in der Taufliege Drosophila melanogaster dazu führt, dass die Blut-Hirn-Schranke nicht mehr funktioniert.

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Hoffnung auf Therapie von Multipler Sklerose: Neuer Mechanismus entdeckt

Dieter Korfmann

Ein Team von Wissenschaftlern der Universitäten Cambridge und Innsbruck hat bahnbrechende neue Einblicke in zelluläre Signalprozesse gewonnen, welche die Anwendungen von Stammzelltherapien verbessern könnten. Ihre Forschung zeigt, dass die Transplantation adulter, direkt induzierter neuraler Stammzellen in die Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit die Menge des Immunmetaboliten Succinat verringert.

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Möglicher neuer Therapieansatz bei MS

Dieter Korfmann

Einen möglichen neuen Therapie-Ansatz bei der Behandlung von Patienten mit Multiple Sklerose haben Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz in Kooperation mit Forschern der Universität von Montreal entdeckt.

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MULTIPLE SKLEROSE-MEDIKAMENT DACLIZUMAB VOM MARKT GENOMMEN

Manuel Grimbach

Nachdem in mehreren Fällen schwere Nebenwirkungen aufgetreten sind, hat die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) ein Eilverfahren zur Überprüfung des Multiple Sklerose-Wirkstoffes Daclizumab, Handelsname Zinbryta®, eingeleitet. Der Hersteller kündigte an, das Medikament eigenverantwortlich weltweit vom Markt zu nehmen.

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Hippotherapie bei MS

Dieter Korfmann

Patienten mit Multipler Sklerose (MS) profitieren von einer Hippotherapie gleich mehrfach: Sie haben weniger Probleme mit Gleichgewichtsstörungen, Spastik und Fatigue bessern sich.
In der Studie unter Leitung von Dr. Dieter Pöhlau, Neurologe und Chefarzt der DRK Kamillus Klinik Asbach im Westerwald, haben die Forscher 70 erwachsene MS-Patienten berücksichtigt.

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Multiple Sklerose: Neue Therapieoptionen fließen in aktualisierte Leitlinien ein

Dieter Korfmann

Die Therapieoptionen bei Multipler Sklerose (MS) haben sich erweitert. „Wir erwarten noch in diesem Jahr die Zulassung des ersten Medikaments, das die Progression der schleichenden MS verzögern kann. Außerdem stehen neue Alternativen zu den bereits verfügbaren Medikamenten zur Verfügung“, berichtet Professor Bernhard Hemmer, Direktor der Neurologie am Klinikum rechts der Isar der TU München. 

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Depressionen bei Multipler Sklerose: Neue Hoffnung durch Online-Behandlung

Dieter Korfmann

Online-Programme zählen gerade für Menschen mit Multipler Sklerose (MS) zu den vielversprechendsten neuen Behandlungsansätzen, um depressive Beschwerden zu lindern. Für eine groß angelegte Wirksamkeits-Studie wurde das Selbsthilfeprogramm deprexis speziell auf die Bedürfnisse bei MS zugeschnitten. Interessenten können sich jetzt für eine Teilnahme bewerben.

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Ocrelizumab für schubförmige und primär progrediente Multiple Sklerose zugelassen

Dieter Korfmann

Der Hersteller Roche gab bekannt, dass Ocrelizumab, Handelsname Ocrevus, ab sofort in der Europäischen Union zugelassen ist. Für Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose gibt es damit eine weitere Therapieoption. Für Menschen mit primär progredientem Verlauf wird Ocrevus die erste krankheitsmodifizierende Therapieoption überhaupt sein.

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