IQWiG sieht Zusatznutzen von Cannabis sativa bei Spastik infolge von MS

Dieter Korfmann


Patienten mit einer mittelschweren bis schweren Spastik aufgrund von Multipler Sklerose (MS), die nicht angemessen auf eine andere antispastische Arzneimitteltherapie angesprochen haben und die eine klinisch erhebliche Verbesserung während eines Anfangstherapieversuchs aufzeigen, können von einer Zusatztherapie mit Cannabis sativa profitieren.

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Rote-Hand-Brief Zinbryta® August 2018

Dieter Korfmann


Es gibt erneute einen Rote-Hand-Brief zu Zinbryta®.
Der Hersteller berichtet über Fälle immunvermittelter Enzephalitis, einschließlich Anti-NMDA-Rezeptor-Enzephalitis, die mehrere Monate nach dem Absetzen auftraten.

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Patienten-Handbücher über Multiple Sklerose-Wirkstoffe

Dieter Korfmann

Bereits vier neutrale Patienten-Handbücher haben DMSG und das Kompetenznetz Multiple Sklerose KKNMS veröffentlicht: Dimethylfumarat, Cladribin, Alemtuzumab und Teriflunomid sind hier neutral und einfach beschrieben.

Erhältlich sind die Handbücher als Download auf der Seite unseres Bundesverbandes.

In gedruckter Form können Sie die Bücher auch bei unserem Landesverband erhalten.

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STUDIE ZUR ERNÄHRUNGSTHERAPIE BEI MULTIPLER SKLEROSE SUCHT WIEDER TEILNEHMER

Dieter Korfmann

Lassen sich die Auswirkungen von Multipler Sklerose durch Ernährung beeinflussen? Erfahrungswerte und erste Studien mit verschiedenen Ernährungskonzepten deuten auf diesen Zusammenhang hin. Eine Studie...der Charité Universitätsmedizin Berlin und des Immanuel Krankenhaus geht dieser Frage nach und sucht Teilnehmer mit schubförmig-remittierender Multipler Sklerose. Die nächste Kohorte startet im September 2018.

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Gesetzliche Krankenversicherung im Vergleich

Dieter Korfmann

Während es in den meisten Ländern mit einem gesetzlichen Krankenversicherungssystem nur eine zentrale Krankenkasse gibt, sind es in Deutschland viele Kassen, die sich trotz gleicher gesetzlicher Grundlage in ihren Leistungen und Beiträgen unterscheiden. Viele Versicherte überrascht, dass es so viele verschiedene Krankenkassen gibt.

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Relaunch von MS-Connect

Manuel Grimbach

MS Connect: Neustart der Kennenlern-Plattform verbindet Menschen mit MS im geschützten Raum!

„MS Connect“ ist ein soziales Netzwerk, das MS-Erkrankten ermöglicht, sich – zunächst anonym –kennenzulernen, miteinander regional und überregional zu vernetzen und später auf Wunsch auch privat und mit Klarnamen auszutauschen.

Gemeinsam stärker als MS: vertraulich und dennoch eine große Gemeinschaft

 

 

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Mögliche schwere Nebenwirkungen einer Daclizumab-Therapie erkennen

Dieter Korfmann

Schwere Enzephalitiden und Meningoenzephalitiden können nach einer Daclizumab-Therapie auftreten und haben zur Marktrücknahme des Medikaments geführt. Da diese Nebenwirkungen auch noch Monate nach Absetzen entstehen können, müssen die Patienten langfristig gut beobachtet werden. 

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Sind bei MS denn alle Interferone gleich?

Dieter Korfmann

Hinsichtlich der Wirksamkeit bei Multipler Sklerose unterscheiden sich die einzelnen Interferone nicht – sagt Apotheker Kai Girwert beim Pharmacon in Meran. Doch das bedeutet mitnichten, dass Avonex®, Rebif®, Plegridy® oder Betaferon® beziehungsweise Extavia® auch für den Patienten keinen Unterschied machen

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Eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrages ist leider unumgänglich

Dieter Korfmann Kommentare: 0

Erhöhung des Mitgliederbeitrages

Auch die DMSG Rheinland-Pfalz kommt an einer Erhöhung des Mitgliederbeitrages nicht vorbei.

Die Preissteigerung (Inflation) in Deutschland beträgt seit der letzten Beitragserhöhung im Jahr 2009 etwa 11 %. Diese Teuerungsrate gilt natürlich auch für die DMSG. Bisher konnten wir das alles noch mit großen Anstrengungen abfangen, aber der Rückgang der Spendengelder und die gleichzeitige Erhöhung aller Kostenpunkte lässt sich in einer großen Gemeinschaft auf Dauer nur gemeinschaftlich lösen. Nach einer ausführlichen Diskussion der Problematik im Vorstand wurde festgestellt, dass alle Einsparmöglichkelten in den letzten Jahren konsequent ausgeschöpft wurden. Deshalb haben Vorstand und Geschäftsführung den Delegierten den Vorschlag gemacht, den Mindestmitgliedsbeitrag von 42,00 EUR auf 48,00 EUR im Jahr zu erhöhen. Das sind genau 50 Cents mehr im Monat als bisher. Der Familienbeitrag wird von 48,00 EUR auf 60,00 EUR erhöht. Diesem Vorschlag haben die Delegierten nach einer intensiven, aber auch verantwortungsbewussten Diskussion auf der Versammlung in Worms (Bericht im Heft) mit großer Mehrheit zugestimmt. Somit sind die verbandsinternen Voraussetzungen für eine Erhöhung des Beitrages erfüllt.

Wie wird diese neue Beitragsregelung nun umgesetzt?

Wenn Sie uns eine Einzugsermächtigung erteilt haben, brauchen Sie nichts weiter zu veranlassen. Wir werden den erhöhten Beitrag im nächsten Jahr bei Ihnen einziehen, da die Beitragserhöhung erst ab dem 1.1.2019 gilt. Wenn Sie uns keine Einzugsermächtigung erteilt haben, bitten wir Sie, im Jahr 2019 den neuen Beitrag zu überweisen bzw. ggfs. Ihren Dauerauftrag anzupassen. Selbstverständlich ist weiterhin die Möglichkeit gegeben, eine Beitragsminderung zu beantragen. Wenn es Ihnen aus finanziellen Gründen nicht möglich ist, den regulären Beitrag zu bezahlen, wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an die Geschäftsstelle oder ihre zuständige Beraterin. Wir werden Ihren Antrag an den geschäftsführenden Vorstand weiterleiten, der zeitnah eine Entscheidung trifft.

Mit der Entscheidung der Beitragserhöhung haben die Delegierten eine äußerst unangenehme und unpopuläre Entscheidung getroffen, die im Sinne unseres Verbandes leider unumgänglich war. Befürchtungen, dass uns einige Mitglieder nun die Mitgliedschaft kündigen, sind vorhanden. Trotzdem überwiegt die Hoffnung, dass wir als Solidargemeinschaft auch schwierige Situationen mit vereinten Kräften meistern. Also, lassen Sie uns bitte nicht im Stich! Gemeinsam schaffen wir es und können die Leistungsfähigkeit der DMSG in Rheinland-Pfalz erhalten – sowohl in der Beratungs- und der Selbsthilfearbeit, aber auch als Fachverband und Interessenvertretung für alle MS-Betroffenen in unserem Land!

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