Multiple Sklerose: Spezifische T-Helfer-Zellen identifiziert

Dieter Korfmann

Bei der Multiplen Sklerose (MS) dringen regelmäßig fehlgeleitete Immunzellen ins Hirn von Betroffenen ein, wo sie die Signalübertragung zwischen den Nervenzellen schädigen und zum Verlust von Zellen des Zentralen Nervensystems (ZNS) führen. Wird die Krankheit nicht eng überwacht und behandelt, führt sie zu einer Anhäufung neurologischer Behinderungen, die letztlich das Leben der Patientinnen und Patienten extrem einschränken.

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Impfungen kein Risikofaktor für Multiple Sklerose

Dieter Korfmann

Daten von über 12.000 Patientinnen und Patienten mit Multipler Sklerose (MS) dienten als Grundlage für die Studie der Technischen Universität München (TUM), die das Impfverhalten der Bevölkerung im Zusammenhang mit MS untersuchte.

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Allergiemittel scheint geschädigte Nervenzellen reparieren zu können

Dieter Korfmann

Der Wirkstoff Clemastin (Clemastinfumarat) wird schon lange zur Behandlung von z. B. Heuschnupfen und juckenden Hautausschlägen eingesetzt.
In Experimenten mit bestimmten Nervenzellen des zentralen Nervensystems, den Oligodendrozyten, zeigte sich, dass Clemastin deren Wachstum anregen kann. Oligodendrozyten gehören zu den Gliazellen und haben lange ‚Arme‘, die die isolierende Hülle um Nervenzellen bilden.

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Möglicher Biomarker für frühes Fortschreiten von Behinderung gefunden

Dieter Korfmann

Der Krankheitsverlauf von Multipler Sklerose (MS) ist sehr unterschiedlich und ein verlässlicher Biomarker, der die Entwicklung der Behinderung vorhersagt, fehlt bisher. Eine Arbeitsgruppe an der Technischen Universität München (TUM) hat nun in einem Forschungsprojekt des Krankheitsbezogenen Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) gezeigt, dass erhöhte Werte bestimmter Antikörper im Nervenwasser Anzeichen für eine frühere und schnellere Behinderung sind.

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Die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung sinnvoll ergänzen

Dieter Korfmann

Die gesetzliche Pflegeversicherung ist eine der fünf Säulen der Sozialversicherung in Deutschland. Sie sieht eine "solidarische Unterstützung" im Pflegefall vor. Gewährt wird diese entweder als Geld- (Pflege durch Angehörige) oder Sachleistung (Pflege durch einen Dienstleister). Die Regelungen zu der im Jahre 1955 eingeführten Versicherung sind im elften Buch des Sozialgesetzbuches (SGB XI) niedergeschrieben. Ebenso wie in der Krankenversicherung wird zwischen gesetzlicher und privater Pflegeversicherung unterschieden. Wer einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis nachgeht, ist pflichtversichert. Selbstständige und Freiberufler müssen dagegen privat vorsorgen.

Private Vorsorge auch für Pflichtversicherte interessant

Private und gesetzliche Vorsorge schließen einander nicht aus. Der Pflichtversicherte kann die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung durch eine private Pflegeversicherung sinnvoll ergänzen.

 

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MS: Individualisierte Behandlungskonzepte

Dieter Korfmann

„Beim Management der Multiplen Sklerose entscheiden wir uns nicht für ein bestimmtes Präparat, sondern für ein Behandlungskonzept“, betonte Professor Dr. Heinz Wiendl, Münster, bei der Tagung MScience.MShift in München. Von grundlegender Bedeutung sind bei der Therapiewahl nach seinen Worten das langfristige Therapieziel sowie die Sicherheit der Medikation.

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Alemtuzumab in Überprüfung

Dieter Korfmann

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat eine Überprüfung von Alemtuzumab (Handelsname Lemtrada®) in die Wege geleitet, nachdem neue Fälle von schweren, teilweise tödlichen immunvermittelten Nebenwirkungen unter dem Medikament bekannt geworden sind

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Bestnoten für den Aktiventag 2019

Dieter Korfmann Kommentare: 0

Am 13.04.2019 hatte der rheinland-pfälzische DMSG Landesverband seine ehrenamtlich Aktiven wieder zu einem Aktiventag eingeladen.

Neben besonderen Ehrungen und sehr informativen Vorträgen von Herrn Dr. Dieter Pöhlau wurden auch wieder Workshops zu unterschiedlichen Themen der DMSG Arbeit angeboten.

Alle Teilnehmer/innen waren sich einig, dass es eine tolle Veranstaltung war und vergaben in der abschließenden Bewertung Noten zwischen 1 und 2.
Dr. Pöhlau erhielt sogar mehrfach die Note 1+

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