Eppstein Barr Virus erhöht MS Risiko

Dieter Korfmann

Infektionen mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) begünstigen unabhängig vom ethnischen Hintergrund die Entwicklung einer Multiplen Sklerose. Eine aktuelle Fall-Kontroll-Studie...bestätigt die Hypothese, dass der Erreger des Pfeifferschen Drüsenfiebers (Mononukleose) ein Risikofaktor für die Autoimmunerkrankung ist.

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Prodomalphase bei MS

Dieter Korfmann

Schon Jahre bevor die Diagnose MS gestellt wird, haben die meisten Patienten Symptome. Eine kanadische Studie untersuchte nun, wie lang diese Phase bei MS dauern kann.

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Rote-Hand-Brief zum Multiple Sklerose-Medikament Zynbryta® (Daclizumab): Einschränkungen für die Anwendung

Manuel Grimbach

In Absprache mit der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA ) und der zuständigen Bundesoberbehörde, dem Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel (Paul Ehrlich-Institut, PEI) hat die Herstellerfirma von Daclizumab eine einstweilige Empfehlung für die Anwendung von Zinbryta® (Daclizumab) in der Therapie der schubförmigen Multiplen Sklerose herausgegeben.

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Tablette gegen Multiple Sklerose: Mit Cladribin steht eine weitere Behandlungsoption vor der Zulassung

Manuel Grimbach

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) bei der Europäischen Zulassungsbehörde (EMA) hat ein positives Votum (Positiv Opinion) für die Zulassung von Cladribin zur Behandlung der schubförmig-remittierend verlaufenden Multiple Sklerose (RRMS) ausgesprochen. Damit ebnet das inhaltlich wissenschaftlich arbeitende Gremium den Weg zur europaweiten Zulassung durch die Europäische Kommission.

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Akupunktur lindert Fatique

Dieter Korfmann

Rund 97 Prozent der Menschen mit Multipler Sklerose (MS) leiden unter chronischer Erschöpfung. Akupunktur, die zusätzlich zur Normalversorgung durchgeführt wird, soll die Fatigue lindern. Zu diesem Ergebnis kommt eine randomisierte nicht verblindete Studie der Charité

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DENIM-Studie: Depression und Immunfunktion bei Multipler Sklerose

Manuel Grimbach

Depressionen treten bei Multiple Sklerose häufiger auf als bei anderen chronischen Erkrankungen. Die Charité Universitätsmedizin Berlin und das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) suchen Teilnehmer für eine gemeinsame Studie, die den Zusammenhängen zwischen Veränderungen im Immunsystem und Depressionen auf den Grund gehen will.

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Natalizumab: Bisherige Erhebungsverfahren können zur Unterschätzung des PML-Risikos für Multiple Sklerose-Erkrankte führen

Manuel Grimbach

Das Risiko, unter Natalizumab eine virusinduzierte progressive multifokale Leukenzephalopathie (PML) zu entwickeln, ist für Multiple Sklerose-Patienten möglicherweise höher als bisher angenommen. Darauf weisen das Krankheitsbezogene Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) und die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) hin.

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