Tablette gegen Multiple Sklerose: Mit Cladribin steht eine weitere Behandlungsoption vor der Zulassung

Manuel Grimbach

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) bei der Europäischen Zulassungsbehörde (EMA) hat ein positives Votum (Positiv Opinion) für die Zulassung von Cladribin zur Behandlung der schubförmig-remittierend verlaufenden Multiple Sklerose (RRMS) ausgesprochen. Damit ebnet das inhaltlich wissenschaftlich arbeitende Gremium den Weg zur europaweiten Zulassung durch die Europäische Kommission.

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Akupunktur lindert Fatique

Dieter Korfmann

Rund 97 Prozent der Menschen mit Multipler Sklerose (MS) leiden unter chronischer Erschöpfung. Akupunktur, die zusätzlich zur Normalversorgung durchgeführt wird, soll die Fatigue lindern. Zu diesem Ergebnis kommt eine randomisierte nicht verblindete Studie der Charité

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DENIM-Studie: Depression und Immunfunktion bei Multipler Sklerose

Manuel Grimbach

Depressionen treten bei Multiple Sklerose häufiger auf als bei anderen chronischen Erkrankungen. Die Charité Universitätsmedizin Berlin und das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) suchen Teilnehmer für eine gemeinsame Studie, die den Zusammenhängen zwischen Veränderungen im Immunsystem und Depressionen auf den Grund gehen will.

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Natalizumab: Bisherige Erhebungsverfahren können zur Unterschätzung des PML-Risikos für Multiple Sklerose-Erkrankte führen

Manuel Grimbach

Das Risiko, unter Natalizumab eine virusinduzierte progressive multifokale Leukenzephalopathie (PML) zu entwickeln, ist für Multiple Sklerose-Patienten möglicherweise höher als bisher angenommen. Darauf weisen das Krankheitsbezogene Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) und die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) hin.

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Erstes Medikament für die Behandlung der primär progredienten Verlaufsform der Multiplen Sklerose in den USA zugelassen

Manuel Grimbach

Die amerikanische Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) hat mit dem Wirkstoff Ocrelizumab in einem beschleunigten Verfahren (Priority Review Designation) das erste Medikament zugelassen, das sowohl in der Therapie der schubförmigen als auch der fortschreitenden Verlaufsform der Multiplen Sklerose (MS) eingesetzt werden kann. Damit besteht in den USA erstmals eine medikamentöse, immuntherapeutische Behandlungsmöglichkeit für die primär progrediente MS (PPMS). In Europa entscheidet die Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) voraussichtlich noch in diesem Jahr über eine Zulassung.

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Fatigue – ein unterschätztes Symptom

Dieter Korfmann

Die schubförmig remittierende Multiple Sklerose (RRMS) kann die Patienten einschränken: Einerseits durch die körperlichen Symptome infolge von Krankheitsschüben und fortschreitender körperlicher Behinderung, andererseits durch eine komplexe Begleitsymptomatik im Alltags- und Berufsleben.

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Multiple Sklerose: Rezeptor identifiziert

Manuel Grimbach

Eine Forschergruppe der Universitätsmedizin Mainz hat jetzt einen Mechanismus entdeckt, der es T-Zellen erleichtert, die Blut-Hirn-Schranke zu passieren und in das Zentrale Nervensystem (ZNS) einzuwandern. Diese Entdeckung eröffnet einen Ansatz, neue Medikamente zu entwickeln, die genau an diesem Punkt der Krankheitsentwicklung ansetzen.

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Ocrelizumab: Was können wir wirklich erwarten?

Dieter Korfmann

Mit Ocrelizumab steht bald eine Therapieoption zur Verfügung, die das Fortschreiten der primär progredienten Multiplen Sklerose (MS) nachweislich verlangsamt.
Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und das Krankheitsbezogene Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) ordnen die Bedeutung der Ergebnisse ein.

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Was ist neu in der Therapie der MS? Ein Überblick

Dieter Korfmann

Schubtherapie, verlaufsmodifizierende Therapie, Symptomatische Therapie, Rehabilitations- und Entspannungsverfahren oder alternative Therapieformen: Das DMSG-Internettool "MS behandeln" beleuchtet die Säulen in der Therapie der Multiplen Sklerose und gilt als weltweit vorbildlich für die fachkundige und wertneutrale Information von MS-Erkrankten.

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