Grünes Licht für Ocrelizumab bei Multipler Sklerose

Manuel Grimbach

Die Zulassungsbehörden in den USA und in Europa haben grünes Licht gegeben für den Antrag auf Zulassung des Wirkstoffes Ocrelizumab zur Behandlung von Multipler Sklerose. Das Medikament wäre laut Angaben des Herstellers das erste Mittel, mit dem beide Formen der MS behandelt werden können - falls die Zulassung genehmigt wird.

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Mehr Sicherheit in der Therapie der Multiplen Sklerose: Bildgebung macht das PML-Risiko sichtbar

Manuel Grimbach

Französische Forscher haben mit Hilfe der Magnetresonanztomographie ein charakteristisches „Pünktchenmuster“ im Gehirn entdeckt, das auf eine potenziell lebensbedrohliche Nebenwirkung des MS-Medikaments Natalizumab hinweist: die Progressive Multifokale Leukenzephalopathie (PML). „Die Arbeit liefert ein weiteres Kriterium, das wir heranziehen können, um die Sicherheit unserer Patienten zu erhöhen“, kommentiert Prof. Carsten Lukas vom Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am St. Josef Hospital Bochum in einer Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN).

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Verhinderungs- und Ersatzpflege ist auch im Ausland von der Pflegekasse zu zahlen

Manuel Grimbach

Pflegebedürftige und pflegende Angehörige, auch von Menschen mit Multipler Sklerose, können künftig leichter im Ausland Urlaub machen. Die Pflegekassen müssen auch dort die Kosten für die sogenannte Ersatz- oder Verhinderungspflege übernehmen, urteilte an 20. April 2016 das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel (Az.: B 3 P 4/14 R). Eine ungleiche Behandlung eines Urlaubes im Inland und im Ausland sei sachlich nicht gerechtfertigt.

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Zulassung von Daclizumab HYP für die Behandlung der schubförmigen Multiplen Sklerose erfolgt in den USA mit Einschränkungen

Manuel Grimbach

Ende Mai hat die amerikanische Arzneimittelbehörde (FDA – Food and Drug Administration) das Medikament Daclizumab HYP (Handelsname Zinbryta) für die Therapie der Multiplen Sklerose (MS) genehmigt. Aufgrund ernsthafter Nebenwirkungen, erfolgt die Zulassung jedoch nur für Patienten, bei denen andere Therapien zuvor nicht ausreichend angesprochen haben.“Zinbryta bietet eine zusätzliche Alternative für Patienten, die in ihrer Therapie eine neue Option benötigen”, erklärt Billy Dunn, M.D., Direktor der Abteilung Neurologie der FDA.

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MS - Eine Krankheit mit hohen Folgekosten

Dieter Korfmann

Die hohe Betroffenheit von jungen Menschen bei Multipler Sklerose führt dazu, dass die Folgekosten durch Arbeitsausfälle und Frühverrentung hoch sind. Die Multiple Sklerose trifft vor allem Frauen in jungen Jahren, wenn persönliche Themen wie Familienplanung oder Karriere dominieren.

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